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Der K. gilt neben der Straße Unter den Linden und der Friedrichstraße als bekannteste Straße und repräsentativster Boulevard Berlins. Der etwa 3,5 km lange Straßenzug führt vom Breitscheidplatz zum Rathenauplatz in den Bezirken Charlottenburg und Wilmersdorf. Er bildet in seinem östlichen Teil, etwa ab Olivaer Platz, das Zentrum der City-West (City). Der K. war ursprünglich ein unter Kurfürst Joachim II. (1505-1571, Kfst. ab 1535) etwa Mitte des 16. Jh. angelegter "schneller" Verbindungsweg vom Schloß zum 1542 errichteten kurfürstlichen Jagdschloß Grunewald, der erst 1767 streckenweise "Churfürstendamm" genannt wurde. |
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Berlin ist für europäische Verhältnisse recht jung, seine Ursprünge liegen am Ende des 12. Jahrhunderts.
Die Stadt entwickelte sich aus zwei Kaufmannssiedlungen, Berlin und Cölln, zu beiden Seiten der Spree im heutigen Bezirk Mitte. Die ersten urkundlichen Erwähnungen dieser Siedlungen sind aus den Jahren 1237 (Cölln) und 1244 (Berlin) bekannt. Die beiden Städte, günstig am Schnittpunkt mittelalterlicher Handelsstraßen gelegen, nahmen einen schnellen wirtschaftlichen Aufschwung und vereinigten sich 1307 zu einer Union. Vierhundert Jahre lang entwickelten sie sich in enger Abstimmung parallel, bevor es 1709 zur Gründung einer Einheitsgemeinde Berlin kam, dann unter Einschluß der Ende des 17. Jahrhunderts entstandenen Vorstädte Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt. |
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